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Radfahrer-Aktion
„Kinzigtal total“.
Jedes Jahr am 2. Sonntag im September wird das Kinzigtal
östlich von Frankfurt am Main für den motorisierten Verkehr
gesperrt. Die Aktion zählte nach Angaben der Polizei zumindest
in 1999 bis zu 100.000 Radfahrer. Letztes Jahr waren wegen
Regen höchstens 20000 Teilnehmer da; bei schönem
Wetter ist mit über 200000 zu rechnen.
Die Strecke führt von Hanau, über Erlensee,
Langenselbold, Gründau, Gelnhausen, Biebergemünd,
Wächtersbach, Bad Soden Salmünster, Steinau an
der Straße, Schlüchtern und endet in Sinntal.
Zum 15. Mal sind am Sonntag im Main-Kinzig-Kreis rund 80
Kilometer Straßen für Radler und Skater abgesperrt.
Eine reizvolle Strecke von der Kinzigquelle in Sinntal bis
zur Mündung in Hanau - oder umgekehrt - stehen für
ein unbeschwertes Fahrvergnügen zur Verfügung.
Seit der Premiere im Sommer 1993 hat sich "Kinzigtal
total" als das längste Straßenfest in Hessen
etabliert. Waren es vor sieben Jahren rund 150.000 Radfahrer,
so erreichte es im vergangenen Jahr eine geschätzte
Teilnehmerzahl von weit über 150.000. Eine ähnliche
Beteiligung ist auch für die achte Veranstaltung zu
erwarten, denn wer einmal dabei war, der kommt wieder.
Es ist ein faszinierendes Erlebnis, gemeinsam mit unzähligen
Radfahrern und Skatern über die überwiegend flache
Strecke zu rollen. Auch wenn sich ein Zweirad an das andere
reiht: keine Abgase belasten die Luft und keine Blechhülle
stört die unmittelbare Wahrnehmung. Beim spontanen
Stopp an einem der vielen "Rastplätze" entlang
der Straße gibt es keine Parkplatzsorgen.
In einigen Städtenund Gemeinden laden
Feste zum verweilen ein. Außerdem werden zahlreiche
Vereine und Verbände die Sportler mit Speisen und Getränken
versorgen. Auch die Restaurants und Eisdielen sind auf zahlreiche
Gäste an diesem Tag vorbereitet.
Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die abseits der eigentlichen
Strecke etwas von der Umgebung entdecken möchten, bieten
zahlreiche interessante Bauwerke an diesem "Tag des
offenen Denkmals" einen nicht alltäglichen Einblick.
Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, wie viele Kilometer
bewältigt werden sollen. Somit ist "Kinzigtal
total" auch für Familien ein lohnendes und preiswertes
Erlebnis. Teile der Strecke können auch mit dem Sonderzug
zurückgelegt werden.

Mit dem Zug zum Radlersonntag:
Es sind wohl die wenigsten, die es schaffen würden,
das Kinzigtal in seiner ganzen Länge hin und zurück
zu durchradeln. Rund 160 Kilometer sind es, die so bewältigt
werden müßten. Wem das zuviel ist, dem bietet
sich die Möglichkeit, den Sonderzug zu nutzen. Der
bringt Sie samt Rad zu einem Ort Ihrer Wahl, von dem aus
es sich dann bequem in welche Richtung auch immer radeln
lässt.
Bereits kurz nach 6.00 Uhr startet der erste Zug mit den
zusätzlichen Waggons zum Fahrradtransport in Hanau,
um die Fahrgäste flussaufwärts zu befördern.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im östlichen Teil
können selbstverständlich auch in umgekehrter
Richtung den Sonderzug benutzen, um dann von Langenselbold
oder Hanau aus das Kinzigtal zu durchfahren.
Übernachtungsmöglichkeiten werden in Hotels, Gasthöfen
und Pensionen (Sinntal, Schlüchtern und Steinau) angeboten.
noch mehr Infos unter www.mkk.de
oder Email an sport@mkk.de
Infos zu Hanau: www.meinestadt.de
Routenplanung: www.reiseplanung.de
Fahrzeit: ca. 2 Stunden von Kassel aus (190 km)
Das Buch zu Kinzigtal-total: "Kinzigtal total",
9,90 Euro ISBN 3-928100-77-7, bei www.CoCon-Verlag.de
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