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Kann beim Inline-Skaten die Herz-Lungenleistung
trainiert werden?
Im Prinzip eignet sich jede Sportart in irgend einer Art zur
Förderung der Cardiopulmonalen Performance-Steigerung und jede
Sportart ist in ihrer Art nicht immer ideal für dieses Training.
So zeigt das Fahrradfahren als eine Art Königssportart bezüglich
Kondition- und Ausdauertraining (z.B. Tour de France) den Nachteil
der ungünstigen Körperhaltung (gebeugter Oberkörper, ungünstige
Kopfhaltung) bezüglich einer optimalen Lungenatmung. Das Schwimmen
erlaubt wohl eine optimale Körperhaltung hat aber den Nachteil
der verchlorten Hallenbäder mit warscheinlich negativen Auswirkungen
auf die Lungenepithelien ( Zellen die die Atmungswege auskleiden).
Oder das Joggen erlaubt wohl wegen seiner aufrechten Körperhaltung
ein gutes Herz-Lungentraining doch leiden bei nicht ganz korrektem
Laufstiel die Knie und Fussgelenke mehr oder weniger stark. Ergonomisches
Inline-Skaten zeigt bezüglich Lungenfunktion eine gute Körperhaltung
ohne dass die Atmung behindert wird (Beim Speedskaten sind diesbezüglich
etwas Abstriche zu machen; statischer Knick zwische Ober- und
Unterkörper) und es schont die Gelenke. Der Hacken liegt aber
darin, dass der Oberkörper ungenügend in den gesamten Bewegungsablauf
einbezogen wird (Arm- und Schultergürtelarbeit ist minimal).
In der letzten Zeit hat sich eine Zweigsportart zum Inline-Skaten
entwickelt die ein nahezu optimales Cardiopulmonales Training
erlaubt: Das Power-Skaten. Power-Skaten heisst es daher,
weil neben der Beinarbeit auch die Kraft der Arme mit in die Fortbewegung
einbezogen wird. Dies gibt Power in die Fortbewegung. Ursprünglich
war das Power-Skaten als Sommervariante zum Skaten mit den Langlaufskiern
gedacht. Man erinnert sich vielleicht an die Langlauffreaks die
sich im Sommer auf ihren langen, ungelenken Rollskies entlang
der Strassen gequält haben. Die Pioniere von damals sind verschwunden
und aus dieser eher verstaubten Sportart ist durch die Inline-Skates
eine echte Alternative entstanden. Die durch die Arme gewonnene
Zusatzkraft lässt insbesondere in Steigungen jeden normalen Inline-Skater
stehen und das Off-Road-Skaten wird durch diese Technik erst richtig
möglich. Der Einbezug des Oberkörpers in den Bewegungsablauf erlaubt
aber auch ein optimales Cardiopulmonales Training das durch die
runden, rhythmischen Bewegungen verstärtkt wird. Ein aktiver Speed-
oder Fitnessskater kann durch regelmässiges Powerskating - als
Alternative zum normalen Training - seine Körperliche Leistungsfähigkeit
und Kondition zusätzlich verbessern.
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