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Seit einiger Zeit ist es der neuste Trendsport in Deutschland.
Die Rede ist vom Inline-Skaten. Dieses Jahr geht man von etwa
sechs Millionen Skatern allein in Deutschland aus. Und der Trend
ist ungebrochen. So meldete der D.I.V. (Deutscher Inline Skate
Verband) im letzten Jahr erstmals mehr verkaufte Skates als Fahrräder.
Experten sagen eine ähnlich starke Entwicklung wie in den USA.
voraus. Im Geburtsort der Inline-Welle zählte man 1995 24 Millionen
Anhänger. Doch wo liegt die Faszination dieser Sportart?
Begeisternd ist das unbeschreibliche Fahrgefühl. Die Skates
sind leicht und umschließen den Fuss sicher, so dass der Fahrer
sie nicht als Fremdkörper fühlt, wie z.B. ein Skateboard . Außerdem
sind die Inline-Skates sehr wendig und fahren durch die Gummiräder
auch relativ sanft. So ist es möglich, dass selbst Anfänger spielend
und fast ohne Anstrengung grosse Geschwindigkeiten erreichen.
Ebenfalls positiv ist die Einfachheit dieses Sports. Im Gegensatz
zu vielen anderen Sportarten lässt sich das Skaten schon in 2
Wochen beherrschen. Für die Jugendlichen steht aber auch noch
ein ganzer anderer Punkt im Vordergrund. Gerade das Stunt-Skating
bietet durch die Vielzahl von möglichen Tricks einen riesigen
Spielraum für die Skater. Dabei zählt die Überwindung einer neuen
Herausforderung genauso, wie die Selbstverwirklichung, die mit
dem Meistern jedes neuen Tricks oder dem Überwinden eines neuen
Hindernisses verbunden ist.
Allerdings sei für Einsteiger gesagt, dass Inline-Skaten nicht
ganz billig ist.
So muss man für eine umfassende Ausrüstung (Skates, Helm, Knieschützer
etc.), je nach Qualität und Hersteller, Preise von 150 Euro
und aufwärts zahlen.
Gerade durch sein schnelles Tempo und die vielen möglichen Kunststücke
und Figuren kann dieser Funsport jedoch auch ein Risiko für die
Gesundheit (mehr dazu) darstellen. Eine Feldstudie des Instituts
für Sportmedizin in Münster, basierend auf einer Umfrage unter
500 Skatern, lieferte überraschende Ergebnisse. So verletzte
sich beim Skaten fast jeder zweite, wobei auch Schürfungen
und Prellungen in die Wertung eingingen. Jedoch sind diese Ergebnisse
nicht sehr verwunderlich, da sich die Füsse gerade am Anfang nur
zu oft selbständig machen und kleine Wunden die Folgen solch unsanfter
Landungen sind. Weitaus bedenklicher dagegen ist die Feststellung
das gefährliche Verstauchungen ebenso wie Brüche zu den "alltäglichen"
Verletzungen zählen.
Die Bereiche von Knie, Handgelenk und Ellenbogen sind besonders
gefährdet.
Allein 78 % aller Knochen- und Gelenkverletzungen treten an den
Armen auf, wobei 28% auf das Handgelenk und 21% auf die Finger
fallen.
Hätten alle Skater Schutzkleidung getragen, wäre ein Grossteil
der Verletzungen viel glimpflicher abgelaufen. Leider tragen viele
nur unzureichende oder gar keine Schutzausrüstung.
Inline-Skaten kann man auf die verschiedensten Arten. Populärste
Variante ist das Fitness-Skating, das Skating auf gerader Strecke,
ähnlich wie Jogging. Beim Speed-Skating hingegen ist die maximale
Geschwindigkeit entscheidend. Im Gegensatz dazu steht das Stunt-Skating,
auch Aggressive-Skating genannt. Hierbei geht es um das Fahren
auf Rampen oder Treppen. (mehr dazu)
Natürlich gibt es noch mehr Möglichkeiten, die man hier nicht
alle aufzählen kann, denn alles was Spaß macht und gut aussieht,
kann gemacht werden, und so ergeben sich immer neue Tricks.
Abschließend kann man Inline-Skaten nur allen Sportbegeisterten
empfehlen.
Auch wer mal wieder was für seine Gesundheit tun möchte, kann
seine Kondition und Koordination beim Skaten verbessern.
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