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9. Inline-Kurs: Straight Skating oder wie sieht der richtige
Bewegungsablauf auf der Geraden aus?
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Bei der optimalen Geradeausfahrt streben alle Sinne in Fahrtrichtung.
Schultern und Hüften sind parallel nach vorne ausgerichtet, der
Blick geht schnurgeradeaus.
Der Armeinsatz beim Skaten auf der Geraden ist wie beim Laufen
auch: Wird das linke Bein nach vorne gebracht, schwingt auch der
rechte Arm nach vorne und umgekehrt. Der Bewegungsablauf in den
Armen geschieht ohne Anspannung und ist immer in Fahrtrichtung
ausgerichtet.
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Gewichtsverlagerung
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Die Gewichtsverlagerung ist beim Skaten auf der Geraden das
A und O. Nur wo Gewicht (Druck) auf dem Skate ist, kann dieses
auch in Geschwindigkeit umgesetzt werden. Diese Gewichtsverlagerung
ist eine aktive Verlagerung des Oberkörpers von dem einen auf
das andere Bein. Das belastete Bein (Gleitbein) steht dabei leicht
auf der Außenkante, denn so ist noch mehr Kraft übertragbar. Mit
dem Aufsetzen eines Skates wird auch das Körpergewicht sofort
auf diesen verlagert. Das nachträgliche Verlagern des Oberkörpers
auf das Gleitbein kostet sehr viel Energie.
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Abstoßen
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Das unbelastete Bein wird seitlich zum Abstoß nach außen gedrückt.
Der Skate ist im Optimalfall dabei stets auf allen Rollen gleichmäßig
belastet. Insbesondere in der Endphase des Abdruckes sollten alle
Rollen gleichzeitig den Boden verlassen. Das abstoßende Bein wird
in der Endphase komplett gestreckt.
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Aufsetzen
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Mit leicht gebeugtem Knie ziehen Hüfte und Oberschenkel das
Abstoßbein nach vorn, bis es wieder auf den Boden aufsetzt.
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Beinwechsel
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Das gerade herangezogene Abstoßbein wird ein wenig vor dem anderen
aufgesetzt und wird nun zum Gleitbein. Der Skate wird dabei genau
in Fahrtrichtung aufgesetzt. Das Aufsetzen der Rollen ist dann
gleichzeitig der Start für den Bewegungsablauf des Abdruckes für
das andere Bein.
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