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3. Hardboot, Softboot oder Hybrid?

   

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Boots
Man unterscheidet nicht mehr nur zwischen Hard- und Softboot. Mit den neuartigen "Hybrids" versuchen einige Hersteller, die Vorteile beider Systeme miteinander zu verbinden.

 

Hardboots

Die meisten Skater sind mit Hardboots unterwegs. Sie erinnern in Optik und Funktion stark an klassische Skischuhe und bieten die beste Stabilität.

 

Hardboot

Vorteile:

  • geben dank der harten Schale sehr guten Halt
  • sind durch die Schnallen schnell am Fuß zu befestigen (es gibt auch Aggressive- und Hockey-Hardboots mit Schnürung)
  • sind zumeist sehr gut belüftet
  • schützen das Fußgelenk und den gesamten Knöchelbereich optimal
  • setzen die Laufenergie sehr gut in Geschwindigkeit um
  • haben einen herausnehmbaren (waschbaren) Innenschuh
  • sind sehr leicht anzuziehen

Nachteile:

  • sind sehr "klobig"
  • Schnallenbindung läßt sich nicht jedem Fuß anpassen
  • sorgen bisweilen für Druckstellen
 

Hybrids

Hybrids sollen die Vorteile von Hard- und Softboots miteinander verbinden, also größtmöglichen Halt bei höchstem Komfort bieten. Sie bestehen aus einem harten Schalenkäfig, der den weicheren Schuh umschließt.

 

Vorteile:

  • sind sehr komfortabel
  • bieten einen guten Halt
  • guter Schutz des Knöchelbereichs
  • durch die Kombination aus Schnürung und Schnallen optimaler Sitz

Nachteile:

  • das Anziehen dauert recht lange
  • haben meist keinen Innenschuh
 

Softboots sind zur Zeit sehr beliebt in der Szene, gelten als modisch und hip. Softboots neuerer Fertigung halten inzwischen auch den Prüf-Kriterien in Sachen Stabilität stand. Sehr bequem sind sie obendrein.

 

Vorteile:

  • sind außerordentlich bequem
  • lassen sich durch die Schnürung auch "Problemfüßen" anpassen
  • sind zur Zeit sehr modisch und chic
  • sind sehr leicht anzuziehen
  • Marken-Softboots erreichen inzwischen ebenso hohe Stabilitätswerte wie Hardboots

Nachteile:

  • manche Softboots werden mit der Zeit immer weicher und vermitteln bei nicht optimaler Verarbeitung ein eher "schwammiges" Fahr-gefühl
  • sind zumeist nicht sehr gut belüftet
  • haben keinen herausnehmbaren und somit waschbaren Innenschuh

Bei Fitness- oder Recreation-Skates kann man drei generelle Typen unterscheiden: Hard- und Softboots und Hybrids. Hardboots entsprechen in Outfit (Hartschale) und Funktionsweise (Schnallenver-schluß) dem klassischen Skischuh. Der Softboot kommt im Look einem sportlichen Wanderschuh sehr nahe und besteht meist aus festem Nylongewebe oder Kunst-leder. Hybrids haben - wie der Name schon sagt - von beiden Systemen auch optisch etwas mitbekommen.

Gerade Softboots entwickeln sich in jüngster Zeit zum Renner, weshalb immer mehr Hersteller entsprechende Angebote machen. Dieses große Interesse führte auch zu einer ständigen Verbesserung der anfangs als "Weicheier" verschrieenen Bequemlinge. Softboots neuerer Fertigung stehen bei der Stabilität im Knöchelbereich ihren harten Kollegen in nichts mehr nach. Letztlich gibt es kein objektives Argument mehr Pro oder Contra hart oder weich. Vorausgesetzt, man achtet beim Kauf immer auf Qualität, ist der Rest - wie so oft - reine Geschmacksache.

Interessant die neuen Hybrids, die ebenfalls schon von mehreren Herstellern angeboten werden. Sie bieten mit dem weichen Innen-schuh den Komfort des Softboots, wobei die harte Außenschale für die nötige Stabilität sorgt.


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