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Beim Speed-Skaten treten die Beschwerden vorrangig in der tiefgeduckten
Position auf. Dabei muß die Rückenmuskulatur nämlich eine enorme
Haltearbeit leisten. Bei schlechtem Trainingszustand kann die
Muskulatur bereits nach wenigen Minuten ermüdet sein und ihre
stabilisierende, haltende Funktion nicht mehr wahrnehmen. Die
Druckbelastungen der Wirbelgelenke im unteren Rückenbereich (Übergang
zum Kreuzbein) erhöhen sich im selben Moment enorm. Die Schmerzen
beginnen. Durch ein regelmäßiges und rechtzeitiges Aufrichten
und Strecken können diese Beschwerden dauerhaft vermieden werden.
Bei manchen Anfängern können sich auch beim aufrechten Skaten,
also mit nur leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper, Rücken-beschwerden
einstellen. Die Ursache hierfür ist in den meisten Fällen ein
unzureichendes dynamisches Gleichgewichtsvermögen. Dies führt
zwangsläufig zu Muskelverspannungen und relativ unruhigen Bewegungen.
Unkontrollierte Ausweichbewegungen verstärken die Belastung. Um
diesen Rückenbeschwerden vorzubeugen, sollten anfangs nur kurze
Strecken im Skatingschritt gelaufen und immer wieder Entspannungspausen
eingelegt werden.
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