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11. Inline-Kurs: Stops oder wie bremse ich?
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Manchmal ist es weniger wichtig schnell zu fahren als schnell
zum Stehen zu kommen:
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T-Break
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Der
T-Break ist für Anfänger eine wirkungsvolle Bremsvariante, wenn
man das Gleichgewicht bereits halten kann.Bei dieser Technik wird
der Bremsfuß um neunzig Grad hinter dem Gleitfuß versetzt, beide
Füße bilden ein T. Gestoppt wird aus dem Vorwärtsfahren. Die Arme
zeigen nach vorne, der Blick in Bremsrichtung. Ein Bein wird nach
hinten geführt und quer (90 Grad Winkel) zur Fahrtrichtung aufgesetzt.
Dieses Bremsbein auf den Innenkanten der Rollen schleifen lassen.
Das andere Bein fährt nun leicht nach vorne. Der Abstand zwischen
vorderem Bein und Bremsbein vergrößert sich langsam aber kontinuierlich.
Die Bremswirkung muß jetzt verstärkt werden. Dazu das Knie des
hinteren Beins Richtung Boden beugen. Durch volle Anspannung der
Beinmuskulatur mehr Druck auf die Rollen des Schleifbeins bringen.
Diese Spannung hält man bis zum völligen Stillstand. Der Schwerpunkt
des Körpers muß dabei sehr tief gehalten werden. Zum Ausgleich
Oberkörper leicht und Arme vollständig nach vorne bringen ...
und Stop.
Der
T-Stop läßt sich übrigens mit einer Partnerübung hervorragend
trainieren. Einfach in die richtige Bremsstellung gehen und sich
vom Partner ziehen lassen.
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Heel-Stop
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Die
Standard-Bremse für jedermann: Aus der skating-position heraus
wird der Skate, an dem das Bremsgummi befestigt ist, leicht nach
vorn geschoben. Das Körpergewicht bleibt aber auf dem anderen
Bein. Die Arme dienen der Balance am besten, wenn man sie vor
dem Körper hochhält. Den Bremsskate nun zunächst leicht an der
Fußspitze anheben, bis die Bremskraft einsetzt. Der Oberkörper
sollte dabei möglichst ruhig gehalten werden, damit man die Bremsrichtung
nicht verläßt.
Je mehr Tempo, desto größer muß der Druck auf dem Bremsskate
sein. Dennoch zunächst möglichst langsam anfangen und den Druck
dann erst durch ein verstärktes Anheben der Fußspitze des Bremsskates
erhöhen. Wenn noch mehr Bremskraft benötigt wird, das Körpergewicht
langsam und leicht nach vorne verlagern.
Achtung: Die Gummistopper nutzen mit der
Zeit ab und sollten deshalb regelmäßig auf ihre Funktionalität
überprüft werden.
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Powerslide
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Der
Powerslide ist die In-Technik für fortgeschrittene Skater, und
fortgeschritten ist dabei wörtlich zu nehmen. Denn ohne sicheres
Rückwärtsfahren und -stoppen sowie perfekte Drehungen läuft beim
Powerslide gar nichts.
Aus der normalen Vorwärtsfahrt setzt man in einen kurzen Rückwärtslauf
um. Zur Sicherheit sollte man auf jeden Fall seinen Bremsbereich
im Auge behalten. Deshalb: Über die Schulter nach hinten schauen!
Den Oberkörper seitwärts öffnen. Ein Arm (der Dreharm) zeigt in
Fahrtrichtung, also nach hinten. Nun das Körpergewicht auf das
drehabgewandte Bein verlagern, das Slide-Bein anheben und in Fahrtrichtung
strecken. Für kurze Zeit wird nun einbeinig gefahren. Das andere
Bein beugen und den Körperschwerpunkt nach unten verlagern. Jetzt
wird das Slide-Bein auf der Schuhschale aufgesetzt. Kurz Rutschen
lassen (wichtig!) und dann durch den Einsatz der Innenrollen den
Druck auf das Slide-Bein ständig verstärken. Der
hintere Arm bleibt in Bremsrichtung bis zum Stillstand.
Voila! Ein Powerslide!
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Üben, üben, üben!
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Für alle Bremstechniken gilt: Probieren, probieren und nochmals
probieren! Niemals sollte man sich auf eine Bremstechnik verlassen!
Für alle gilt die Regel, daß es ein Standbein gibt (auf dem das
Körpergewicht ruht) und ein Bremsbein (auf dem anfangs möglichst
wenig Körpergewicht liegen darf).
Jeder Skater muß sein persönliches Bremsbein selbst bestimmen.
Ein Tip: Durch eine einfache Bremswegmessung hat man nicht nur
viel Spaß, sondern ermittelt auch sehr einfach die für sich effektivste
und somit beste Bremstechnik.
Alle Bremstechniken haben ihre Tücken und sind eigentlich nur
zum Anbremsen oder zur Tempominderung geeignet, deshalb muß die
Geschwindigkeit immer der Umgebung und dem eigenen Können angepaßt
sein!
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