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zuletzt aktualisiert am
14.06.2010
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Das kleine 1x1 der Inline-Bearings
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ABEC
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ist eine US- Norm für Wälzlager und bedeutet: Annular
Bearing
Engineer's Committee.
Genauigkeitsklasse für die Maß-, Form und Laufgenauigkeit
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Abmessungen
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608: Nenndurchmesser der Bohrung: 8 mm
Nenndurchmesser Außenring: 22 mm.
Nennbreite Innenring: 7 mm.
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Außenring
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ist der Laufring, der im Lagersitz (Wheels) sitzt.
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Deckscheiben
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fungieren bei Wälzlagern als nichtschleifende Dichtungen,
die den Schmierstoff im Lager zurückhalten und das Eindringen
von Verunreinigungen verhindern.
Ausführungen ZZ-2Z-Z (Werkstoff Stahlblech).
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Deckscheibe
(Labyrinth)
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Deckscheibe, die in einer V-Nut am Innenring eingreift
und dadurch einen Labyrinth-Spalt ergibt.
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Deckscheibe ZZ
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Werkstoff: Stahlblech
Aufbau: Spaltdichtung aus einer profilierten Stahlblechscheibe.
Vorteile: berührungslos, keine zusätzliche Reibung und
Temperaturerhöhung, bis zur Drehzahlgrenze einsetzbar,
gute Dichtwirkung gegenüber Fettaustritt, lange wartungsfreie
Laufzeit (auf Lebensdauer geschmiert).
Nachteile: begrenzte Dichtwirkung gegenüber Verschmutzung.
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Tipps Part 1 (Kugellager)
Jeder Skater spricht davon, doch was ist denn eigentlich
ABEC?
Im Bereich der Kugellager existieren international zwei
Standards. Die der International Organisation for Standardisation
(ISO) und die der Anti Friction Bearings Manufactures
Association, deren Spezifikation für die Toleranzen Annular
Bearing Engineers Committee (ABEC) heisst.
Kugellager mit der Bezeichnung ABEC 1 dürfen demnach eine
maximale Abweichung von 0,008 mm aufweisen, ABEC 5 Kugellager
nur von 0,005 mm.
Für dasInline-Skating sind Kugellager ABEC 3 bis ABEC 7 die
geeignetsten. Die Lager sind i.d.R. aus Wälzlagerstahl (100Cr6)
gefertigt, während die Ringe und Kugeln aus nichtrostendem
Stahl (X65Cr13) bestehen.
Doch Vorsicht: Nässe und Sand können den Lagern ganz schön
zusetzen, deshalb ist eine regelmäßige Pflege notwendig:
Einen Außenring
sollte man von den Kugellager entfernen. Dann sollten die
Lager entfettet und von Dreck befreit werden. Mit Kaltreiniger,
Reinigungspetroleum, Diesel o.ä. Flüssigkeiten geht dies ganz
gut. Am besten ist natürlich ein Ultraschallbad. Danach wieder
wenige Tropfen Öl oder Gleitspray in die Lager und ab geht
die Post.
Noch ein Tip: Die besten Lager nützen nichts, wenn die Spacer
zwischen den Kugellagern nicht OK sind - deshalb sollten die
Spacer regelmäßig erneuert werden !
Mehr zum Wechseln der Kugellager: www.inlinekurs.de/kugellager.html
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Tipps Part 2 (Rollen)
Zunächst unterscheidet man die Rollen nach dem Radius (Querschnitt).
Je kleiner die Auflagefläche auf dem Boden ist, desto weniger
Reibung und Haftung hat die Rolle, um so "speeder"
wird sie aber auch.
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Schaubild Rollenquerschnitte
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Die Rollengröße stellt den Außendurchmesser
in mm dar. Der Durchmesser reicht von 44 mm (Agressiv-Skating)
bis hin zu 80 mm (Speed-Skating).
| Rollen für |
Einsatzbereich |
Größenbereich |
Härtebereich |
| Aggressiv Street |
Agro, Rails, Grinds |
43-70mm |
85-104A |
| Aggressiv Vert |
Street, Rails, Grinds |
43-70mm |
85-104A |
| Speed |
Speed, Fitness |
76-80mm |
76-95A |
| Hockey Indoor/Outdoor |
Hockey |
60-76mm |
78-88A |
| Fitness |
Allrounder |
72-80mm |
75-88A |
| Recreational |
Allround |
64-76mm |
78-88A |
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Schaubild Rollengröße
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Die Härte der Rollen wird in der
Maßeinheit für Gummi- und Plastikprodukte Durometer "A"
angegeben. Die Skala für die Inline-Wheels reicht von 71 A
(sehr weich) über 86 A (härteste Speed-Rolle) bis hin zu 100
A (Rails/Curbs/Slides-Rolle). Bei
Fitness- und Freizeitinlinern werden in der Regel etwas weichere
Rollen (76A-84A) verwendet, da diese sehr gute Dämpfungseigenschaften
und sehr guten Halt bieten. Allerdings laufen sich diese weicheren
Rollen auch etwas schneller ab.
Für eine lange Haltbarkeit der Wheels sind neben den Fähigkeiten
des Skaters, die Beschaffenheit der Laufstrecken und der Härte
der Rollen eine regelmäßige Rotation der Inline-Rollen ausschlaggebend.
Nach jeweils 150 - 250 km empfiehlt sich folgender Rollen-Wechsel,
die jeweils vom linken auf den rechten Inliner durchgeführt
werden sollten:
| Montage der Rollen
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Rolle mit einseitig abgelaufenem Profil
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Skate zwischen die Beine nehmen und Werkzeug
links und rechts ansetzen,
gegen Uhrzeigersinn aufdrehen.
Achse mit Werkzeug rausstoßen.
Rolle entnehmen |
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Werkzeug mit Kugellagerdrücker ansetzen
kräftig auf den Spacer drücken, der Spacer drückt
das gegenüberliegende Kugellager raus. |
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Spacer rausnehmen und das zweite Kugellager
rausdrücken.
Kugellager säubern oder bei starker Verschmutzung
mit speziellen Präparaten reinigen.
Spacer und Kugellager wieder in die Rollen setzen. |
Die
äußeren Rollen (eins und vier) wechseln nach
innen und die inneren (zwei und drei) wechseln nach außen.
Die Seite einer Rolle, die beim linken Skate nach außen
gezeigt hat sollte beim Wechsel dann beim rechten Skate
nach innen zeigen.
Rollen in den richtigen Positionen einsetzen und die Achsen
fest anziehen, ein gleichmäßiges Rotieren der
Rollen sollte aber noch möglich sein. |
mehr Infos zu Rollen: www.der-rollenshop.de
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Tipps Part 3 (Fahrtechnik)
Das A und O für ein sicheres Skaten ist die Körperhaltung
oder Skating-Position. Dabei sollte man folgende Punkte stets
beachten:
Der Kniewinkel sollte zwischen 90-100° liegen, d.h. man
"sitzt" etwas in der Hocke Der Körperschwerpunkt
sollte stets auf dem Skate sein, der gerade Bodenkontakt hat
Beide Schultern und beide Hüften zeigen stets in Fahrtrichtung,
sonst kommt man sehr schnell in ein Ungleichgewicht Die Arme
schwingen locker, seitlich am Körper vorbei, in Fahrtrichtung,
und entgegengesetzt zu den Beinen (d.h. linkes Bein und rechter
Arm und umgekehrt) Der Kopf zeigt nach vorne und wird auf
einer Ebene gehalten (kein Wippen), der Blick ist 20m voraus
gerichtet.
Mehr dazu in der Easyinline-Broschüre
-Wie skate ich richtig -
Am wichtigsten sind die Bremstechniken,
die man Besten in einem Inline-Basic-Kurs erlernen kann. Hier
erteilt die Inline-Abteilung jedes Sporthauses gerne Auskunft.
So, und nun aber genug der Worte, Skates an und los geht's
...
... doch ohne Schutzkleidung
(Helm, Ellbogenschoner, Handgelenkschoner und Knieschoner)
nie auf die Skates, denn ...
... safety first !
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