|
Als ich vor gut zwei Jahren nach Kassel kam hörte ich
erstmals vom Berlin-Marathon, letztes Jahr war ich das erste
Mal dort, nach dem diesjährigen Besuch wird der Berlin-Marathon
wohl ein fester Bestandteil meiner persönlichen Skatesaison
werden - und bestimmt auch für viele andere Skater.
Dank Norberts Bemühungen hatten wir eine kleine Wohnung
in Berlin für das Marathon-Wochenende gemietet und so
fuhren Annette, Norbert und ich am Freitag nachmittag wohlgelaunt
- vielen Dank für den Kuchen, Annette - nach Berlin.
Wir kamen gegen 19.30 an und holten direkt unsere Startunterlagen
bevor es zur Wohnung ging, die direkt neben dem Roten Rathaus
und vis-a-vis dem Fernsehturm in Schöneberg lag.
Wohnung besichtigt, Gepäck ausgeladen, Parkplatz gefunden,
kurz der Skateparade zugeschaut - schon ging es zurück
in die Stadt wo wir uns zum obligatorischen Pastaessen mit
den anderen Skatern aus Kassel trafen die mit einem Bus des
Speed-Teams dorthin gefahren waren.
Am Samstag besuchten wir nach dem Frühstück, - ratet
mal wer Brötchen geholt hat, unser Frühstücksengel
natürlich - noch kurz die Marathon-Messe, ließen
uns Nudeln schmecken und entdeckten die neuen Speedskates
mit vier 120er Rollen - ob das wohl gut geht ? Wir werden
erstmal auf die 84er-Rollen verzichten und abwarten was die
Zukunft bringt.
Da unsere Wohnung nicht weit vom Brandenburger Tor entfernt
war rollten wir auf Skates zum Start. Dort trafen wir noch
die anderen Kasseler Skater, gaben unsere Sachen ab und bereiteten
uns zusammen mit weiteren 9159 Skatern auf den Start vor.
Norbert und ich waren mit den meisten anderen Kasseler Skatern
in einem Startblock zusammen, Annette, die für Anke startete,
war allerdings auf sich allein gestellt - doch Engel bleiben
nicht lange allein.
Nach dem Start fuhr Norbert lange Zeit zusammen mit Mitgliedern
vom Speed-Team, Annettte fand auch sofort eine Skatepartnerin
für die Tour durch Berlin und ich schloß mich verschiedenen
Gruppen an, rasen oder genießen - fun
or race - das war die Frage für diesen Marathon.
Also wir drei hatten bestimmt genug Spaß am Marathon,
die neue Strecke war ebenso schnell wie die vorjährige
und es herrschte dank des immer wieder zahlreichen und uns
laut anfeuernden Publikums eine wunderbare Athmosphäre
die sich kaum beschreiben läßt, dass muss man live
erleben. - es ist eben nicht nur Deutschlands schnellster
Marathon sondern auch der schönste - schade das es so
schnell vorbei gegangen ist.
Im Zielbereich nach der Durchfahrt des Brandenburger Tores
trafen sich viele wieder und stärkten sich mit Tee, Bananen,
Äpfeln und Freibier.
Nach dem Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor rollten wir
Drei zurück zur Wohnung wobei uns noch einige Skater
auf der Strecke und der Besenbus begegneten. Die heiße
Dusche tat uns dann doch sehr gut.
Abends ging es zurück zur Abschlussfeier am Brandenburger
Tor und anschließend zur heißen Party im Goldrausch
- also die Kneipe fehlt uns noch in Kassel - allein der Anblick
der Einrichtung und des Thekenpersonals berauscht. Schaut
euch mal den Artikel und die Fotos auf der Seite von T-N-S
an!
Bevor wir am nächsten Tag wieder unsere
Sachen packten und ohne Zwischenfälle zurückfuhren
schauten wir uns noch den Laufmarathon an und feuerten dessen
TeilnehmerInnen an. Leider war kein gutaussehender Läufer
für Annette zu finden und die hübschen Läuferinnen
waren mir einfach zu schnell.
Fehlt eigentlich nur noch der Besuch des Fläming Skate
in der Nähe von Berlin, aber dafür hatten wir leider
keine Zeit.
Denken wir einfach an die nächste Saison, es wäre
doch schön wenn sich gemeinsame Touren zum Fläming
Skate, den verschiedenen Tourenveranstaltungen und Skate-Nights
organisieren lassen könnten. Und bis dahin haben wir
immer noch die Möglichkeit in Frankfurt zu starten, beim
Marathon oder beim T-N-S, war übrigens genial am 07.10.
- Regen in Kassel und trockenes Wetter in Frankfurt - wieder
Marathondistanz und mit 290 Teilnehmern bei 7 Grad durch die
nächtliche Skyline von Frankfurt gerollt.
|