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Bei der 29. Auflage des Berlin-Marathons wurde das
größte Speedskating-Rennen der Welt mit über
8.000 Skatern über die 42,195 km geschickt. Im internationalen,
mit vielen hochkarätigen Profis besetzten, Top-Teilnehmerfeld
waren 19 Athleten aus vier Teams sowie 2 Einzelathleten aus
Kassel und Umgebung am Start.
Die äusseren Bedingungen waren nahezu optimal. Jedoch
waren 8.000 Skater am Limit für eine komplikationslose
Durchführung für eine solche Veranstaltung. Während
des Rennens gab es viele Stürze. Fast ein Viertel der
hiesigen Sportler waren in Stürze verwickelt. Vielleicht
eine Folge des großen Teilnehmerfeldes.
Das größte und erfolgreichste Team der
Region war das Xtreme Team CSK98 Kassel (Hansmann Sports).
Alle sechs Athleten plazierten sich im ersten Zehntel des
Feldes und liefen auch die sechs schnellsten Zeiten der Region
Kassel. Am schnellsten und fast unter die Top100 des Gesamtfeldes
lief Lars-Erik Hellis mit neuer persönlicher Bestzeit
von 1:13:56 Stunden, gefolgt von Christoph Fischer
in 1:17:07 Stunden. Beste Klassenplazierung erreichte Tomasz
Komassa mit dem 14. Platz in der männlichen Jugend
A in 1:17:37 Stunden. Jarek Gdanski, Stephan und
Martin Krapp erlitten alle einen Sturz während des
Rennens, wodurch zumindestens für die Brüder Krapp
neue Bestzeiten "flöten" gingen. Jarek lief
aufgrund erheblicher Steigerung trotzdem Bestzeit.
Große Freude auch beim K.I.S.S.-Speed Team.
Melanie Bittner, Martina Bluhme, Bernd Pape sowie Kurt-Ullrich
Heldmann liefen allesamt neue persönliche Bestzeiten
und freuten sich über das Knacken der "magischen"
1 ½ Stunden-Grenze".
Pech beim Team der WVC, bei denen Prisca Wiegand
(wegen Sturzverletzungen) und Melanie Buttron (die
Schiene des Skates hatte sich gelöst) unfreiwillig das
Rennen vorzeitig beenden mußten. Marc Buttron
und Marco Dilchert glänzten mit erheblicher Verbesserung
ihrer persönlichen Bestzeiten.
Die zweitgrößte Gruppe der "Kasseler"
mit fünf Skatern stellten die Freizeitsportler der Kasseler
Inline Skate Session (K.I.S.S.), deren Athleten auch alle
persönliche Bestzeiten liefen und dabei allesamt deutlich
unter der 2 Stunden-Grenze blieben.
Auch die "teamlosen" Norbert Gerland und
Frank Forkel überzeugten mit ihren neuen Bestzeiten
von deutlich unter 1:30 Stunden.
Fazit : Die "Kasseler Fraktion" präsentierte
sich insgesamt mit tollen Zeiten und Leistungen.
(Martin Krapp)
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