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zuletzt aktualisiert am 17.08.2010

 
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Bericht zum Berlin Marathon 2002 von Martin Krapp

Bei der 29. Auflage des Berlin-Marathons wurde das größte Speedskating-Rennen der Welt mit über 8.000 Skatern über die 42,195 km geschickt. Im internationalen, mit vielen hochkarätigen Profis besetzten, Top-Teilnehmerfeld waren 19 Athleten aus vier Teams sowie 2 Einzelathleten aus Kassel und Umgebung am Start.

Die äusseren Bedingungen waren nahezu optimal. Jedoch waren 8.000 Skater am Limit für eine komplikationslose Durchführung für eine solche Veranstaltung. Während des Rennens gab es viele Stürze. Fast ein Viertel der hiesigen Sportler waren in Stürze verwickelt. Vielleicht eine Folge des großen Teilnehmerfeldes.

Das größte und erfolgreichste Team der Region war das Xtreme Team CSK98 Kassel (Hansmann Sports). Alle sechs Athleten plazierten sich im ersten Zehntel des Feldes und liefen auch die sechs schnellsten Zeiten der Region Kassel. Am schnellsten und fast unter die Top100 des Gesamtfeldes lief Lars-Erik Hellis mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:13:56 Stunden, gefolgt von Christoph Fischer in 1:17:07 Stunden. Beste Klassenplazierung erreichte Tomasz Komassa mit dem 14. Platz in der männlichen Jugend A in 1:17:37 Stunden. Jarek Gdanski, Stephan und Martin Krapp erlitten alle einen Sturz während des Rennens, wodurch zumindestens für die Brüder Krapp neue Bestzeiten "flöten" gingen. Jarek lief aufgrund erheblicher Steigerung trotzdem Bestzeit.

Große Freude auch beim K.I.S.S.-Speed Team. Melanie Bittner, Martina Bluhme, Bernd Pape sowie Kurt-Ullrich Heldmann liefen allesamt neue persönliche Bestzeiten und freuten sich über das Knacken der "magischen" 1 ½ Stunden-Grenze".

Pech beim Team der WVC, bei denen Prisca Wiegand (wegen Sturzverletzungen) und Melanie Buttron (die Schiene des Skates hatte sich gelöst) unfreiwillig das Rennen vorzeitig beenden mußten. Marc Buttron und Marco Dilchert glänzten mit erheblicher Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeiten.

Die zweitgrößte Gruppe der "Kasseler" mit fünf Skatern stellten die Freizeitsportler der Kasseler Inline Skate Session (K.I.S.S.), deren Athleten auch alle persönliche Bestzeiten liefen und dabei allesamt deutlich unter der 2 Stunden-Grenze blieben.

Auch die "teamlosen" Norbert Gerland und Frank Forkel überzeugten mit ihren neuen Bestzeiten von deutlich unter 1:30 Stunden.

Fazit : Die "Kasseler Fraktion" präsentierte sich insgesamt mit tollen Zeiten und Leistungen.

(Martin Krapp)

 
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