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Die Inliner-Saison hat gerade begonnen und viele Familien starten "auf 8 Rollen" in den Familienausflug. Freizeitspaß pur, allerdings auch verbunden mit Verletzungsrisiken, die durch Kenntnis der Sicherheitsregeln, gute Fahrtechnik und nicht zuletzt durch die richtige Ausrüstung deutlich reduziert werden können.

Ein Beitrag zum Thema:

Ohne Helm & Co. fährt keiner mit!
Expertentipp:
Sicherheitstraining für Inlineskater

Ihre Schüler dürfen schon mal zu spät kommen, es wird viel gelacht und meistens vergehen die Trainingsstunden wie im Flug. Wenn aber jemand ohne Protektoren und Helm zum Training erscheint - seien es Anfänger oder Fortgeschrittene, Kinder oder Erwachsene -, dann versteht Skate-Instruktorin Friederike Schelling, die Skate-Projekte an der Deutschen Sporthochschule in Köln durchführt, keinen Spaß: "Wer die persönliche Schutzausrüstung nicht anlegt, hat beim Training nichts zu suchen. Denn nur mit einem gut sitzenden Helm sowie Ellenbogen-, Handgelenk- und Knieschonern lässt sich die Verletzungsgefahr beim Skaten minimieren." Weil es Protektoren mit Stiftung Warentestsiegel "gut" schon für rund 10 Euro bei Aldi gibt, können die Anschaffungskosten kein Grund sein, auf Protektoren zu verzichten.

"Die Notwendigkeit zum Tragen einer Schutzausrüstung ist bei vielen Skatern noch nicht richtig erkannt!", sagt Dr. Michael Barthel, Chefarzt der Kinderchirurgie am Kinderzentrum Bethel in Bielefeld. "Helme, Protektoren und Reflektoren können lebensrettend sein. Bei rund 65% aller Unfälle tragen die Skater keine oder nur unzureichende Schutzausrüstung - mit Schutzausrüstung wären die Skater vermutlich unverletzt geblieben oder wären mit leichten, anstelle von schweren oder gar tödlichen,Verletzungen davon gekommen. Zu diesem Ergebnis kommen wir in der Studie Inline-Skating-Verletzungen im Kindes- und Jugendalter.
vgl.: Inline-Skating-Verletzungen im Kindes- und Jugendalter/2001, M. M. Kaiser, M. Barthel, S. Outzen, H. Halsband Zentralbl Kindchir 10 (2001) 96 - 100 ( Link: www.kinderchirurgie.ch)."

Anfängern empfiehlt er zudem eine Schulung des Fahrvermögens, bei der vor allem Brems-, Fahr- und Falltechniken erlernt werden. "Durch diese Schulungen kann der hohe Anteil von Autodidakten beim Inlineskating und damit auch die Unfallrate gesenkt werden."

Friederike Schelling rät auch Gelegenheitsfahrern zu einem solchen Training. Wer zu Saisonbeginn seine Kenntnisse und Fähigkeiten auffrischt, kommt sicher besser durch den Sommer. Sie hat mit Skate-Hersteller Hudora Trainingstipps zusammengestellt, die Fortgeschrittene auch in Eigenregie üben können:

Richtig Aufwärmen: Ein 10-minütiges Dehn- und Strecktraining macht die Muskeln geschmeidig.

Richtige Körperhaltung: Mit leicht vorgebeugtem Oberkörper und leicht gewinkelten Knien ist die Fahrposition am stabilsten und das Körpergewicht auf alle Rollen verteilt. Ein gerader Rücken statt einem Katzenbuckel entlastet die Rückenmuskulatur - besonders wichtig für die, die viel sitzen.

Richtig Fallen: Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die das Hinfallen nicht mehr gewöhnt sind, sollten den \"Ernst-Fall\" proben: Nach unten in die Hocke gehen, auf die Knieschoner fallen, Hände öffnen und Finger nach oben spreizen, auf die Ellenbogen- und dann auf die Handschoner fallen.

Richtig Bremsen: Effektiv und von allen Techniken am leichtesten zu erlernen - Fersen-Stopp auf dem Gummistopper des leicht nach vorne geschobenen Fußes. Eine etwas nach vorne gebeugte Haltung und eine gute Körperspannung verstärkt die Bremskraft.

Richtig Ausweichen: Ob Slalom-Training rund um Pylone oder Überraschungsübung mit Hilfe einer Stange, die mal nach links oder rechts gehalten die Durchfahrt erlaubt oder kurzfristiges Ausweichen erfordert - wer schnell reagiert, ist mit Sicherheit verkehrstauglich.

Und nicht zuletzt: Auch die Materialwahl entscheidet über die Sicherheit. Ob Skates alle Sicherheitskriterien erfüllen, ist nicht unbedingt eine Frage des Preises, sondern vielmehr der Produkteigenschaften.

Skates mit GS-Siegel gibt es nicht nur im Sporthandel, sondern auch in Supermärkten oder für Kinder im Spielwarenhandel. Hudora bietet über die Normerfüllung hinaus Reflektoren am Schuh, die auch schon in der Dämmerung das Licht von Autoscheinwerfern reflektieren.

Die aktuellen Modelle der Preisklasse "Skates bis 35 Euro" wurden zu Beginn der Saison von Profis unter die Lupe genommen. Unabhängig voneinander kommen der Skateclub Bremen und die Inlinerschule Skate-On Koblenz, welche die Skates beim Fit For Fun-TV-Check vor laufender Kamera testete, zum gleichen Ergebnis: Bei Fahr-, Komfort- und Crashtests liegt das Aldi-Modell Hyskate deutlich in Führung. Hyskate-Inliner mit TÜV-/GS-Siegel gibt es für Erwachsene und Kinder. Weil Kinderfüße schnell wachsen und eine gute Passform der Skates auch unter Sicherheitsaspekten wichtig ist, sind die Kinder-Skates über 3 Größen verstellbar.

Weitere Informationen bei http://www.hyskate.de, http://www.hudora.de


Artikel per Mail am 24.05.2004
von tba@agentur-21.de
 
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