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zuletzt aktualisiert am 07.01.2012
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Schoner
Geschäfte
Marken
Skatetypen
Rollen
Kugellager
Preis
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Schoner
Wieviel Geld Du auch immer ausgeben willst, Knie, Handgelenk
und Ellbogenschoner (Preis so ab 40 Euro für Markenschützer
von K2) mußt Du mit einberechnen. Ohne die gehst Du ein extremes
Risiko ein. Die Schoner sollten eine Hartplastikschale haben.
Ein Helm, jeder gutsitzende Fahrradhelm
ist auch ok, ist auch zu sehr zu empfehlen (Preis so ab 40
Euro)
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Geschäfte
Die Skate-Industrie ist wie viele andere auch: In großen
Kaufhäusern findest Du tendenziell eher billigere,
dafür schlechtere Skates, in Skate-Fachgeschäften (in
Kassel: Übersicht Sporthäuser) eher teurere
und gute Skates. Wenn Du mitbedenkst, daß der Service und
das Know-How in den Spezialgeschäften wesentlich besser ist,
empfiehlt sich eher der Besuch eines Fachgeschäftes. Ein weiterer
Vorteil einiger dieser Läden ist, daß Du Dir die Skates erstmal
ausleihen kannst. Wenn sie Dir gefallen, kannst Du sie dann
kaufen, wobei der größte Teil der Leihgebühr dabei entfallen
sollte.
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Marken
Welche Marken sind
zu empfehlen: Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten.
Vor einigen Jahren noch hatte die Firma Rollerblade
eine Monopolstellung bei Inline-Skates inne. Rollerblades
sind auf jeden Fall immer noch gute Skates. Aber auch andere
Firmen wie Ultra Wheels, Bauer, Roces, Oxygen, Salomon,
Fila
und K2
stellen gute Skates her. Es liegt also an Dir, welche Dir
gefallen und welche gut passen.
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Skatetypen
Welchen Skatetyp suchst Du? Ein Allround-, Hockey-
oder Speed-Skate? Den Hockey-Skate lasse ich hier mal außen
vor.
Der Allround-Skate ist dagegen für die allermeisten
das, was sie suchen. Verschiedene Bezeichnungen kursieren
für Skates: Fitness-Skate oder Freizeit-Skate. Sehr aussagekräftig
sind diese Bezeichnungen aber nicht. Fast als eigenen Skatetyp
kann man mittlerweile auch den Skate-Schuh für die Halfpipe
und für Straßentricks bezeichnen. Diese Skates haben gewöhnlich
Plastik- oder Metallplatten zum Entlanggleiten an Kanten und
Geländern, kleinere und härtere Rollen und eine rauhere Schale.
Der Speedskate hat in der Regel 5 Rollen. Dieser Skate
ist nur zu empfehlen, wenn Du schon einigermaßen fahren
kannst, da mit ihm wesentlich schlechter zu manövrieren
ist. Es ist weniger die eine Rolle, die ihn schneller macht,
als die Länge der Rollschiene. Dadurch hast Du bei höheren
Geschwindigkeiten viel mehr Richtungs-Stabilität.
Generell hast Du die Wahl zwischen Schnürsenkeln oder
Schnallen. Mit Schnallen geht das An- und Ausziehen
schneller, auch zwischendrin läßt sich mit Schnallen die Paßform
einfach verändern. Der Vorteil der Schnürsenkel ist, daß diese
den Schuh optimaler und enger an Deinen Fuß binden.
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Rollen
Was für Rollen willst
Du? Rollen werde eingeteilt nach Durchmesser, Härte,
Rebound, Profil und Kern. In den meisten Fällen sind aber
nur Durchmesser und Härtegrad aufgedruckt (76mm 78A oder 70mm
82A, etc.). Die gebräuchlichen Durchmesser liegen zwischen
43 und 80 mm. Die gewöhnlichen Größen für Allroundskates sind
72 oder 76 mm. Zum schnellen Fahren benutzt man große Durchmesser
(78 bis 82 mm), auf der Half Pipe kommen kleinere Rollen zum
Einsatz.
Mit größeren Rollen ist die Endgeschwindigkeit größer,
man kann allerdings nicht so hoch beschleunigen. Mit kleineren
Rollen kann man engere Kurven ziehen. Sie sind billiger,
halten allerdings auch nicht so lange, denn es ist ja viel
weniger Material vorhanden, das abgenutzt werden kann. Auf
der anderen Seite werden die kleinen Rollen für die Stunts
auch in höheren Härtegraden verkauft.
Durometer ist die Einteilung in Härtegrade, die man
für Gummi- und Plastikprodukte benutzt. Es gibt mehrere Klassen,
"A" ist die für die Rollen. Die Zahl variiert von 0
bis 100, wobei 0 ganz weich und 100 ganz hart ist. Je weicher
die Rolle, desto sanfter die Fahrt. Weiche Rollen nimmt man
deshalb für rauhe Oberflächen. Natürlich greifen weiche Rollen
auch besser auf dem Belag. Der Nachteil ist, daß sich weiche
Rollen schneller abnutzen als harte. Harte Rollen nimmt
man für glatte Oberflächen, z.B. Hallenbelage beim Indoor
Hockey.
Unter Rebound versteht man die Elastizität der Rollen.
Höherer Rebound bedeutet, daß die Rollen bei einem Schlag
stärker reagieren. Der Rebound wird meistens gar nicht oder
mit klein, mittel, groß angegeben. Der Rebound-Faktor ist
nicht so wichtig wie die anderen Eigenschaften.
Das Profil der Rolle ist der Querschnitt an der Stelle,
wo sie den Boden berührt. Alle Rollen sind 24 mm breit, aber
die Breite der Berührungsfläche ist entscheidend für die
Funktionalität. Je breiter sie ist, desto größer sind
Stabilität und Haftung. Hockeyrollen haben ein breites Profil,
um schärfere Kurven fahren zu können. Rennrollen haben dagegen
ein ganz schmales Profil.
Die Qualität des Kerns wirkt sich stark auf das gesamte
Verhalten der Rolle aus. Unter Kern versteht man das Rollenmaterial
ohne den Gummiring. Falls die Öffnung für das Kugellager
etwas zu groß ist, hat dieses Spiel. Dadurch kann es passieren,
daß die Rolle an dem Rahmen schleift. Das erzeugt nicht nur
bremsende Reibung, es erhitzt die Rolle so, daß diese sich
ausweitet und vom Kern abrutscht. Damit ist die Rolle dann
zerstört. Das erste Anzeichen dafür ist, daß die Rolle quietscht,
wenn Du den Skate belastest. Wenn Du die Rolle vom Rahmen
abmontierst, siehst Du einen Kreis ohne Schmutz und Staub
genau dort, wo die Rolle reibt. Prüfe nach einer längeren
schnellen Fahrt, ob diese Rolle wärmer ist als die anderen.
Ein anderer wichtiger Aspekt sind die Achsen. Es gibt
viele verschiedene Sets auf dem Markt, mit denen Du die Laufeigenschaften
Deiner Rollen vielleicht verbessern kannst. Sie bestehen aus
zwei Bolzen und einem Abstandshalter pro Rolle. Die Bolzen
sind aus Stahl oder Aluminium, der Abstandshalter, der zu
festes Anziehen verhindert, besteht aus Aluminium oder Nylon.
Wenn Du die Rollen an den Rahmen montierst, überzeuge Dich,
daß alles genau passt. Wenn sie sich leicht bewegen lassen,
bedeutet das nur erhöhte Reibung.
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Kugellager
Worauf ist beim Kugellager zu achten? Kugellager werden
auf der sogenannten ABEC (Annular Bearing Engineering Council)-
Skala eingeteilt. Je größer die angegebene Zahl, desto höher
die Präzision, mit der das Kugellager hergestellt wurde, unabhängig
vom benutzten Material. Es gibt auch Skates, deren Kugellager
nicht auf der ABEC-Skala eingeteilt wurden. Diese werden oft
als Präzisionskugellager bezeichnet und sind von minderer
Qualität. Zu empfehlen sind hier Kugellager der Marken:
SKF oder BSB oder auch seit neuestem von www.steki.biz (Kassel).
Ganz neu sind die Vollkeramiklager
von www.speedlager.de
Ob man mit ABEC 5 Kugellagern schneller fährt als mit ABEC
1, ist nicht so leicht zu beantworten, denn die kleineren
Toleranzen wirken sich bei Geschwindigkeiten von 10 bis 20
km/h kaum aus.
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Preis
Bei Inline-Skates haben die Preisklassen wirklich
ihre Berechtigung. Einfach gesagt kannst Du davon ausgehen,
daß billige Skates wesentlich kürzer halten als teure (Aldi-Skates
würde ich z.B. niemals empfehlen). Mindestens genauso
wichtig ist aber, daß von der Qualität des Schuhs,
der Rollen, Lager und Schiene auch der Spaß abhängt,
den Du mit den Skates hast. Und Qualität kostet eben. Wenn
Du Dir also sicher bist, daß Du gerne, lange und viel skaten
wirst, dann spare nicht beim Kauf. Bist Du Dir noch nicht
sicher, ob und wie Dich das Skate-Fieber packt, dann leih
Dir am besten erstmal welche aus oder gehe beim Kauf Kompromisse
ein.
Du kannst auch am Anfang der Skatesaison (März, April)
die Vorjahresmodelle kaufen!! Die sind immer um einiges günstiger
als die gerade neu rausgekommenen!
Preis: 100-150 Euro würd ich schon investieren,
um gute Skates zu haben!
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