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"Es ist geschafft !" so mögen viele
der Teilnehmer an der Veranstaltung Rhein-on-Skates gedacht
haben. Am vergangenen Samstag, d. 20.09.2003 trafen sich Skater
aus dem gesamten Bundesgebiet um von Rüdesheim über
Koblenz bis nach Bingen zu skaten, eine Strecke von insgesamt
127,9 km und damit die längste Skatetagestour in diesem
Jahr.
Wir trafen uns bereits am Freitag abend mit einer kleineren
Gruppe von Organisatoren und Ordnern zu einem Pastaessen in
Mainz und wurden freudig begrüßt. Am nächsten
Morgen fuhren wir mit der Rheinfähre von Bingen nach
Rüdesheim wo es um 10.15 Uhr losgehen sollte. Nach einer
kurzen Ordnerbesprechung und dem Startschuss mit lokaler Politprominenz
ging es bei anfänglich gemütlichem Tempo auf die
Strecke.
Unterbrochen von zwei kurzen Pausen die
erforderlich waren um den Verkehr vorbeizulassen fuhren wir
bei idealen Bedingungen - warmes sonniges Wetter und feiner
Asphalt - entlang des Rheins durch den Rheingau bis unterhalb
des Loreleyfelsens.
Dort gab es die erste Wassserpause mit Joghurt und Bananen
zur Kräftigung. Nach einer guten halben Stunde fuhren
wir weiter Richtung Koblenz, wiederum von kleineren Stopps
unterbrochen. Jetzt gelang es uns doch den anvisierten 20er
Schnitt zufahren und so erreichten wir gegen 14.00 Uhr Koblenz.
An der Sporthalle Oberwerth konnten wir uns mit Pasta und
Sportgetränken stärken und erholen, die ersten 66
km waren zurückgelegt.
Um 15.00 Uhr ging es rheinaufwärts zurück in Richtung
Bingen wobei wir die anfängliche Steigungsstrecke doch
etwas in den Beinen spürten. Aber nachdem wir den ersten
Abschnitt geschafft hatten wollte jeder auch die zweite Teilstrecke
skaten.
Auf halber Strecke nach Bingen gab es eine weitere Wasserpause
und Bananen, leider etwas zu wenig für alle Teilnehmer.
Daraufhin wurde spontan eine zusätzliche Wasserstelle
vor Bingen errichtet die vielen die ersehnte Kühlung
verschaffte.
Gegen 20.00 Uhr erreichten wir dann Bingen und fuhren auf
den dortigen Parkplatz "Palazzo" an der Passagierfähre
zum Ausklang des Abends. Es gab einen Pasta- und Getränkestand
und eine kleine Bühne für die anschließende
Party, doch angesichst der geskateten Strecke kam keine richtige
Feierlaune auf, viele Skater verließen nach einer Stärkung
den Platz.
Nach einer kurzen
Ansprache der Organisatoren bekamen alle Teilnehmer eine Urkunde
und um 21.30 Uhr sorgte ein Feuerwerk auf der Rüdesheimer
Seite in Nähe der "Germania" zusammen mit einem
Lichterbogen über den Rhein für einen krönenden
Abschluss dieses wunderschönen Tages.
Ich denke es war für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis
an diesem Tag auf Hauptverkehrsstraßen rheinab- und
aufwärts zu skaten und dabei das Weltkulturerbe der Unesco
"Mittelrhein" zu erleben. Viele Teilnehmer kannten
sich bereits von den HR- und Ehrmann-Touren und neue Kontakte
wurden geknüpft. Genaue Angaben über die Anzahl
der Skater sind schwierig, an einer Zählstelle wurden
1100 - 1300 Teilnehmer gezählt, über 1000 Essen
in Koblenz ausgegeben und der Infodienst der Rhein Main Presse
schreibt von bis zu 3000 teilnehmenden Skatern. Nach meiner
Schätzung haben ca. 500 Teilnehmer die gesamte Strecke
bei dem anvisierten Schnitt von 20 km geskatet und waren sich
darin einig: Diese
Veranstaltung soll auch nächstes Jahr stattfinden, einige
meinten sogar mit einer noch längeren Strecke. Vielleicht
können wir das nächste Mal die beiden Hauptstädte
Wiesbaden und Mainz mit einer Skatetour verbinden, so wie
es schon bei den Skatenights geschieht.
Ein hohes Lob muss allen Beteiligten ausgesprochen werden
die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung
sorgten. Erfahrene Motorradpolizisten, stets gutgelaunt, sicherten
zusammen mit Ordnern der unterschiedlichsten Skatenights den
Verkehr, Sanitätsverbände leisteten erste Hilfe,
zwei Besensammlerbusse übernahmen den Weitertransport
entlang der Strecke und die Sportbünde von Hessen und
Rheinlandpfalz deckten u.a. die Versicherung der Veranstaltung.
Weitere Informationen, Berichte und Bilder gibt es hier: www.w-n-s.de
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