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Info von Horst Gabriel (7.11.2002):
Bereits seit geraumer Zeit verfolge ich die zahlreichen
Artikel in den
verschiedensten Zeitungen und Zeitschriften, sehe mir Fernsehberichte
an und lasse mich von vielen Skatern, die es schon selbst
erlebt oder
davon gehört haben, informieren: FLAEMING-SKATE
- Das 100 km
Skate-Erlebnis südlich von Berlin. Ich bedanke mich für
die zahlreichen Rückmeldungen, die ich nach meiner Anfrage
erhalten habe. Dabei hat sich gezeigt, dass das Interesse
an einem "FLAEMING-SKATE-Erlebnis" doch sehr groß
ist.
Im Landkreis Teltow-Fläming (Brandenburg) wird
bis zum Jahresende das Mekka für Radfahrer und
Skater, der Fläming-Rundkurs, endgültig in
Betrieb genommen, dann, wenn das letzte Verbindungsstück
zwischen Jüterbog und Neues Lager fertig gestellt ist.
Der Kurs liegt unterhalb von Berlin und Potsdam, ist
durchgängig drei Meter breit und mit einer 0,5
Körnung versehen. Damit ist der Belag wesentlich glatter
als alles, was ich bisher als Untergrund befahren habe. Der
Rollwiderstand wird durch den eigens für diese Strecke
entwickelten Belag aus Sand, Kies und Bindemittel auf ein
Minimum reduziert.
Die Fahrradstraßen dürfen ausschließlich
von Radfahrern und Skatern benutzt werden. Sie führen
quer durch den Wald, durch Felder und Wiesen, durch kleine
Ortschaften und manchmal entlang an wenig befahrenen Straßen.
Auf dem gesamten Rundkurs gibt es bereits 17 individuell gestaltete
Rastplätze für Skater. Es gibt aber auch
die Möglichkeit, in dem ein oder anderen Gasthaus
einzukehren.
(Schaut doch einfach mal auf die Internet-Seite: www.flaeming-skate.de!)
Kleinere zusätzliche Rundstrecken sind bereits fertig,
andere sind in Planung. Irgendwann soll innerhalb des Rundkurses
ein regelrechtes Netz von Wegen entstehen. Schon jetzt aber
gibt es zu stark frequentierten Zeiten einen Skater-Shuttle,
einen Rufbus, der müde Skater an einer gewünschten
Haltestelle auf dem Rundkurs abholt.
Ein mutiges Unternehmen, der Fläming-Rundkurs,
wenn man bedenkt, dass das Skatodrom bereits etwa
11 Millionen Euro verschlungen hat!
Es gab viele, die von diesem kostenintensiven Projekt abgeraten
haben. Doch für die strukturschwache brandenburgische
Region, die zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Europas
gehört, stellt dieses Wagnis auch eine große Möglichkeit
dar, das Gebiet touristisch attraktiver zu machen, die Wirtschaft
zu beleben und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Nun habe ich bereits einen etwas längeren Besuch in
dieser Region hinter mir, bin die kleineren Rundkurse und
auch die 100 km-Tour abgefahren und bin begeistert!
Aber nicht allein die Skatestrecke macht das Gebiet so
attraktiv!
Abgesehen davon, dass Potsdam und Berlin relativ schnell zu
erreichen sind, laden besonders in unmittelbarer Nähe
einige Attraktionen zu einem Besuch ein: Die Altstadt von
Jüterbog; die Fläming-Therme in Luckenwalde;
das Dorf Kloster Zinna mit seinem Kloster, der Kräuterschnapsbrennerei
und seiner von Friedrich dem Großen gegründeten
Webersiedlung und dem Webermuseum; die Zinngießerei
in Neudorf; das Puppenmuseum in Werder; eine Mühlentour
durch Fläming; das Schloss Wiepersdorf; das Dorfmuseum
Dennewitz (Schlacht bei Dennewitz im Rahmen der Befreiungskriege
1813); eine Straußenfarm ...
Nicht weit entfernt vom Skate-Rundkurs befinden sich der Spreewald,
die Lutherstadt Wittenberg, das Museumsdorf Glashütte,
die Bücher- und Museumsstadt Wünsdorf (!), in der
sich auf dem ehemaligen Militärgelände (genutzt
in der Kaiserzeit, in der Weimarer Republik, in der NS-Zeit
und genutzt von den Sowjets und russischem Militär bis
1994) verschiedenste Museen befinden (Bunkeranlagen-Museum,
Luftschutzturm-Museum, Garnisonsmuseum, Motorradmuseum ...)
und ein riesiges Antiquariat mit mehr als einer viertel Million
Büchern!
Unmittelbar am Fläming-Rundkurs entstand das Freizeit-
und Jugendgästehaus Gutshaus Petkus,
das sich auch das erste Skaterhotel der Welt
nennt. Es dürfte insbesondere für die Lehrerinnen
und Lehrer interessant sein, die einmal mit ihrer Klasse in
diese Region fahren und nicht nur zum Inlinen kommen möchten.
Das Gutshaus verfügt z.Zt. über 45 Betten. Angeschlossen
an das Haus ist ein Beachvolleyballfeld, ein Sportplatz, eine
Sporthalle und eine Kegelbahn. Im Haus gibt es zudem ein Internetcafé,
einen Skate- und Fahrradverleih und auf Wunsch auch eine Skater-Schulung.
Sportliche Aktivitäten für Jugendliche bieten neben
der Skater- und Fahrradstrecke, Paddeltouren im Spreewald,
Freibäder in Oehna und Wahlsdorf, eine BMX-Naturstrecke
bei Luckenwalde, ein Bowling-Center in Jüterbog, eine
Indoor- und Outdoor-Kartbahn in Altes Lager/Jüterbog
und verschiedene Reiterhöfe.
Ihr seht, ein überaus reizvolles Gebiet nicht nur für
Inline Skater!
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Wie aus dem untenstehenden Ausschreibungstext hervorgeht,
kostet die Fahrt über Christi Himmelfahrt 227,- Euro
und die Tour über Fronleichnam 209,- Euro (für Nichtmitglieder
zzgl. 20,- Euro). Der unterschiedliche Betrag ist mit der
Nähe zur Skaterstrecke erklärbar. Während wir
einmal unmittelbar an der Strecke in Kolzenburg untergebracht
sind, liegt das Hotel in Jüterbog nicht direkt am Kurs.
Dieser kleine Vorteil muss also mit einem Aufpreis bezahlt
werden. (Der übrigens schnell wieder wettgemacht ist,
da uns unser Bus bzw. ein hoteleigener Kleinbus zur Verfügung
stehen!)
Die Fahrt nach Teltow-Fläming werden wir gemeinsam mit
einem Reisebus zurücklegen. Für meine weitere Planung
ist es deshalb wichtig, auf dem Anmeldebogen bereits die Zusteigestelle
anzugeben (Abfahrt ab Aachen: 14.00 Uhr; Köln: 15.15
Uhr; Dortmund: 16.45 Uhr; Bielefeld: 18.15 Uhr).
Außerdem wäre es für mich ebenso wichtig zu
erfahren, wer grundsätzlich daran interessiert ist, die
ein oder andere FLAEMING-SKATE-Tour durch eine Besichtigung
o.ä. aufzulockern - was sowohl während als auch
vor bzw. nach einer Tour der Fall sein könnte.
Ich bedanke mich schon jetzt für eure rasche Antwort
und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr
zu einer Fahrt ins Mekka für Skater kommen würde!
(Horst Gabriel, E-Mail: horstgabriel@t-online.de)
Webseite Deutsche Sportlehrerverband - Landesverband Nordrhein
Westfalen (DSLV): www.dslv-nrw.de
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