Pressemitteilung:
Felgenfest voller Erfolg
Wettergott muss Skater sein
(Hameln-Pyrmont) Auch wenn der Himmel am
frühen Morgen noch wolkenverhangen war abschrecken
ließ sich Niemand: Weit mehr als 30.000 Radler, Skater
und Wanderer haben sich am Sonntag auf den Weg gemacht, das
schöne Weserbergland hautnah zu erkunden: Das Felgenfest
2003, der zweite, unter Federführung des Landkreises
Hameln-Pyrmont organisierte autofreie Erlebnistag zwischen
Bodenwerder und Rinteln wurde ein voller Erfolg. Die morgendlichen
Schauer versiegten pünktlich zur Eröffnung der Strecke
durch Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Landrat Karl
Heißmeyer und bei Temperaturen um 20 Grad ließ
sich vor allem nachmittags auch die Sonne wieder
sehen. So konnten alle Gäste aus Nordrhein Westfalen
und Niedersachsen ja sogar aus Hessen waren einige
Teilnehmer angereist ungetrübtes Freizeitvergnügen
auf der 55 Kilometer langen Route von Bodenwerder bis nach
Rinteln genießen, die Landschaft und das Erlebnis, auf
der Straße einmal nicht auf Kraftfahrzeuge Rücksicht
nehmen zu müssen. An der Weser in Großenwieden
sorgte die Fähre, die den Tag über pausenlos unter
Volldampf lief, dafür, dass bis zum Abend an die 17.000
Gäste trockenen Fußes das andere Ufer erreichten.
Verschiedenste Fahrräder, Liegeräder und Eigenbauten,
viele Skater und sogar Bollerwagen und andere muskelgetriebene
Fahrzeuge sorgten für ein buntes Bild auf der Strecke.
Das Unterhaltungs- und Informationsprogramm in den
Hauptorten Rinteln, Hessisch Oldendorf, Hameln, Emmerthal
und Bodenwerder sowie in mehreren kleineren Ortschaften entlang
der Route, war der große Hit: Zauberer, Pantomimen,
Kapellen, Tanzgruppen und viele Märkte, Ausstellungen
und Verpflegungsangebote zu familienfreundlichen Preisen sorgten
für sensationellen Zulauf und ausgelassene Stimmung.
Diese Großveranstaltung war eine Herausforderung
für alle Veranstalter und Organisatoren. Dass letztlich
alles rund lief, ist den mehr als 470 Helferinnen
und Helfern entlang der Strecke zu verdanken: 15 Tonnen Material
bewegte allein die Jugendwerkstatt, um im Raum Hameln alle
Absperrungen an Ort und Stelle zu positionieren. Als schließlich
um 9.53 Uhr in der Einsatzleitstelle der Polizei gemeldet
wurde Strecke dicht, es kann losgehen waren Norbert
Tegtmeyer von der Straßenverkehrsabteilung der Stadt
Hameln und Dieter Frede, Gesamteinsatzleiter bei der Polizei
Hameln voll des Lobes: So gut waren nicht mal die Profis,
die im letzten Jahr die Strecke abgeriegelt haben.
Dank gebührt den zahlreichen, von den Ortsfeuerwehren
und der Polizei gestellten, Streckenposten, die den Autofahrern
geduldig und zuvorkommend den richtigen Weg wiesen. Ein großes
Lob aber auch den Kraftfahrern, die sich sehr verständnisvoll
zeigten.
Durch die vielen helfenden Hände verlief der 2.
autofreie Sonntag ohne große Zwischenfälle. Wir
hatten nur 86 Hilfeleistungen, mal ein Pflaster für ein
blutendes Knie oder eine Blase, einige Kreislaufprobleme und
Kopfplatzwunden, Gott sei Dank nichts Lebensbedrohliches,
bilanziert DRK-Pressesprecherin Gerda Schmalkuche am Abend
der Veranstaltung. Um so gefragter war dagegen der Fahrradpannendienst
der Jugendwerkstatt Hameln: Hartmut Radke reparierte mit seinen
Kollegen geplatzte oder gerissene Schläuche am Fließband.
Nachdem um Punkt 18.20 Uhr in der Einsatzleitstelle
gemeldet wurde Strecke frei Verkehr läuft
wieder hatte die Polizei mit ihren 150 diensthabenden
Beamtinnen und Beamten keine nennenswerten Vorfälle zu
verzeichnen: Es lief alles glatt ohne Pöbeleien
oder Schlägereien, wir haben nur glückliche Radler,
Skater und Fußgänger gesehen, fasste Heinz
Mikus, Pressesprecher der Polizei Hameln den Großeinsatz
zufrieden zusammen.
So war auch das Felgenfest 2003 ein herausragendes
Erlebnis für Familien und Freizeitsportler und eine exzellente
Werbung für das gesamte Weserbergland.
Eine bessere Visitenkarte für unsere schöne
Urlaubsregion hätten wir gar nicht abliefern können,
sagt Oberkreisdirektor Hans Jürgen Krauß. Ich
bedanke mich bei allen Helfern und Sponsoren, allen voran
bei der Sparkasse Weserbergland und der Dewezet Zeitungsgruppe
für die großzügige Unterstützung. Nur
so war diese Veranstaltung möglich!
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