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zuletzt aktualisiert am 07.01.2012

 
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5. Inline-Kurs: Warm up oder wie bereite ich mich auf das Skaten vor?

 

Nicht einmal fünf Prozent der rund zehn Millionen Skater haben je einen Inline-Kurs belegt, der ihnen zumindest die grundlegenden Techniken vermittelt. So ist es nicht verwunderlich, daß Inline-Skaten eine der verletzungsintensivsten Sportarten unserer Zeit geworden ist.

   

Inline-Kurs von Bundestrainer Bundestrainer Roland Klöß

Auf den folgenden Seiten gibt der Bundestrainer der Deutschen Speedskater, Roland Klöß, eine Übersicht, wie man sich systematisch eine sichere Fahrtechnik antrainieren kann. Das heißt jedoch nicht, unser Inline-Kurs in Bildern könnte einen echten Praxis-Kurs ersetzen. Wir empfehlen vielmehr dringend, sich an eine der geprüften Inline-Schulen im Lande zu wenden, deren Adressen bekommt Ihr beim Deutschen Inline-Skating Verband (D.I.V).

Inline-Kurs: Warm up oder wie bereite ich mich auf das Skaten vor?

Ohne Warm-up nie auf die Skates! Nach diesem Grundsatz sollte auch jeder Freizeitskater vorgehen, denn der Körper muß zunächst mal selbst "auf Touren" kommen. Hierbei sollte man insbesondere die Muskelpartien beachten, die durch das Skaten trainiert werden.

  • Muskeln lockern und erwärmen
  • für die Übungen bequeme Positionen einnehmen
  • langsam an die Beweglichkeitsgrenze gehen
  • immer 15-20 Sekunden
    belasten mit 2-3 Wiederholungen
A) Hals- und Nackenmuskulatur
Kopf im Stand zur Seite ablegen, rechte und linke Hand abwechselnd leicht auf den Kopf auflegen, und den Ellbogen des angehobenen Armes nach außen ziehen. Bild
   

B) Schultergürtelmuskulatur

Den Arm vor dem Körper so anwinkeln, daß der Ellbogen vor dem Gesicht ist. Der andere Arm drückt nun gegen den Ellbogen Bild

   

C) Hüftstrecker

In der Rückenlage wird ein Bein vom entgegengesetzten Arm in einer angewinkelten Position leicht zu Boden gedrückt. Beide Schultern müssen Bodenkontakt halten. Bild

   

D) Hintere Oberschenkelmuskulatur

Sitzend (Beine parallel gestreckt) wird der Oberkörper nach vorne geneigt. Wichtig: Der Rücken sollte dabei stets gerade bleiben. Bild

   

E) Vordere Oberschenkelmuskulatur

Im Stand wird ein Bein angewinkelt und von einem Arm am Fußrücken so weit an den Körper herangezogen, bis die Ferse den Po berührt. Bild

   

F) Fußstrecker

Während des Anlehnens an die Wand die Hüfte nach vorn drücken. Das hintere Bein ist die gerade Verlängerung zum Rücken. Das angewinkelte Bein steht locker auf dem Boden. Bild

   

Pit-Stop

Erst nach dem Warm-Up die Ausrüstung anziehen. Hierbei gilt es, sich viel Zeit zu lassen, denn eine Schutzausrüstung (Helm, Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschützer) nutzt nur etwas, wenn sie sicher und fest sitzt. Die Skates müssen genau passen und sollten einen ausreichenden Schutz für die Knöchel bieten.

 
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