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zuletzt aktualisiert am 07.01.2012

 
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2. Die Anprobe

  1. Probiere möglichst viele Skates an. Wenn dann mehrere Modelle in die engere Wahl kommen, vertraue allein Deinem Gefühl. Lasse die Skates möglichst lange an Deinen Füssen, und entscheide Dich immer für diejenigen, in denen Du Dich am wohlsten fühlst. Achte nicht vorrangig auf Farbe oder modische Aspekte.
  2. Mache Dich erst in der zweiten Tageshälfte auf die Suche nach "Deinem" Paar Skates, denn dann haben sich Deine Füße voll ausgedehnt. Inline-Skates, die Du am Vormittag kaufst, können schon am Abend zu eng sein.
  3. Probiere die Skates nicht mit zu dicken Strümpfen, denn es kann passieren, daß Dein Fuß darin nicht genügend Halt findet und in der Schale "schwimmt". Für den späteren Einsatz sind Inline-Socken zu empfehlen, die an den entscheidenden Stellen gepolstert sind.
  4. Die Ferse darf im Skate nicht hochkommen. Der Innenschuh sollte etwa 1 cm Spiel an den Zehen bieten. Bei Softboots mit dem Fuß nach vorn rutschen, wenn zwischen Ferse und Schaft dann noch ein Finger Platz hat, sitzt er optimal.
  5. Prüfe Kunststoffschienen auf ihre Steifheit: Nimm den Skate mit den Rollen nach oben in die Hand, umgreife die erste und letzte Rolle und versuche dann, die beiden inneren Rollen mit dem Daumen nach unten zu drücken. Läßt die Schiene es zu, daß die Rollen sichtbar dem Druck Deiner Daumen nachgeben, hast Du den falschen Skate in der Hand. Aluschienen sind besser, weil sie nicht nur wesentlich steifer sind, sondern auch eine bessere Kraftübertragung bieten. Auch wenn sie kostspieliger sind, sollten sich schwerere Skater jenseits der 80 kg immer für Alu entscheiden. Lediglich Aggressive-Skater, die oft und gerne auf der Schiene grinden (rutschen, schleifen), schwören mittlerweile generell auf Kunststoff.
  6. Beurteile den Leichtlauf der Rollen nicht danach, wie sie sich im Laden mit der Hand drehen lassen. Markenskates sind mit wartungsarmem Fett geschmiert, das seine richtige Schmierfähigkeit erst nach einigen Kilometern Fahrt erreicht. Schlecht drehende Rollen sind keineswegs ein Zeichen für schlechte Qualität.
  7. Wichtig ist die Fußgelenkstabilität. Wenn sich die Schale im Knöchelbereich eindrücken läßt, stell sie zurück ins Regal. Labilität im Knöchelbereich - die manchmal als "sehr bequem" verkauft wird - kann übelste Verletzungen an den Bändern nach sich ziehen.
  8. Entscheide Dich nicht zu schnell für oder gegen Schnallen oder Schnürung. Ein allgemeingültiges Optimum gibt es nicht, wenn dies auch immer wieder behauptet wird - schließlich ist jeder Fuß anders. Bei Schnallenbindung darauf achten, daß mindestens drei Schnallen geboten werden.
 
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