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zuletzt aktualisiert am 14.06.2010
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11. Inline-Kurs: Stops oder wie bremse ich?
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Manchmal ist es weniger wichtig schnell zu fahren als schnell
zum Stehen zu kommen:
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T-Break
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Der
T-Break ist für Anfänger eine wirkungsvolle Bremsvariante,
wenn man das Gleichgewicht bereits halten kann. Bei dieser
Technik wird der Bremsfuß um neunzig Grad hinter dem Gleitfuß
versetzt, beide Füße bilden ein T. Gestoppt wird aus dem Vorwärtsfahren.
Die Arme zeigen nach vorne, der Blick in Bremsrichtung. Ein
Bein wird nach hinten geführt und quer (90 Grad Winkel) zur
Fahrtrichtung aufgesetzt. Dieses Bremsbein auf den Innenkanten
der Rollen schleifen lassen. Das andere Bein fährt nun leicht
nach vorne. Der Abstand zwischen vorderem Bein und Bremsbein
vergrößert sich langsam aber kontinuierlich.
Die Bremswirkung muß jetzt verstärkt werden. Dazu das Knie
des hinteren Beins Richtung Boden beugen. Durch volle Anspannung
der Beinmuskulatur mehr Druck auf die Rollen des Schleifbeins
bringen. Diese Spannung hält man bis zum völligen Stillstand.
Der Schwerpunkt des Körpers muß dabei sehr tief gehalten werden.
Zum Ausgleich Oberkörper leicht und Arme vollständig nach
vorne bringen ... und Stop.
Der
T-Stop läßt sich übrigens mit einer Partnerübung hervorragend
trainieren. Einfach in die richtige Bremsstellung gehen und
sich vom Partner ziehen lassen.
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Heel-Stop
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Die
Standard-Bremse für jedermann: Aus der skating-Position heraus
wird der Skate, an dem das Bremsgummi befestigt ist, leicht
nach vorn geschoben. Das Körpergewicht bleibt aber auf dem
anderen Bein. Die Arme dienen der Balance am besten, wenn
man sie vor dem Körper hochhält. Den Bremsskate nun zunächst
leicht an der Fußspitze anheben, bis die Bremskraft einsetzt.
Der Oberkörper sollte dabei möglichst ruhig gehalten werden,
damit man die Bremsrichtung nicht verläßt.
Je mehr Tempo, desto größer muß der Druck auf dem Bremsskate
sein. Dennoch zunächst möglichst langsam anfangen und den
Druck dann erst durch ein verstärktes Anheben der Fußspitze
des Bremsskates erhöhen. Wenn noch mehr Bremskraft benötigt
wird, das Körpergewicht langsam und leicht nach vorne verlagern.
Achtung: Die Gummistopper nutzen mit
der Zeit ab und sollten deshalb regelmäßig auf ihre Funktionalität
überprüft werden.
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Powerslide
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Der
Powerslide ist die In-Technik für fortgeschrittene Skater,
und fortgeschritten ist dabei wörtlich zu nehmen. Denn ohne
sicheres Rückwärtsfahren und -stoppen sowie perfekte Drehungen
läuft beim Powerslide gar nichts.
Aus der normalen Vorwärtsfahrt setzt man in einen kurzen Rückwärtslauf
um. Zur Sicherheit sollte man auf jeden Fall seinen Bremsbereich
im Auge behalten. Deshalb: Über die Schulter nach hinten schauen!
Den Oberkörper seitwärts öffnen. Ein Arm (der Dreharm) zeigt
in Fahrtrichtung, also nach hinten. Nun das Körpergewicht
auf das drehabgewandte Bein verlagern, das Slide-Bein anheben
und in Fahrtrichtung strecken. Für kurze Zeit wird nun einbeinig
gefahren. Das andere Bein beugen und den Körperschwerpunkt
nach unten verlagern. Jetzt wird das Slide-Bein auf der Schuhschale
aufgesetzt. Kurz Rutschen lassen (wichtig!) und dann durch
den Einsatz der Innenrollen den Druck auf das Slide-Bein ständig
verstärken. Der
hintere Arm bleibt in Bremsrichtung bis zum Stillstand.
Voila! Ein Powerslide!
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Üben, üben, üben!
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Für alle Bremstechniken gilt: Probieren, probieren und nochmals
probieren! Niemals sollte man sich auf eine Bremstechnik verlassen!
Für alle gilt die Regel, daß es ein Standbein gibt (auf dem
das Körpergewicht ruht) und ein Bremsbein (auf dem anfangs
möglichst wenig Körpergewicht liegen darf).
Jeder Skater muß sein persönliches Bremsbein selbst bestimmen.
Ein Tip: Durch eine einfache Bremswegmessung hat man nicht
nur viel Spaß, sondern ermittelt auch sehr einfach die für
sich effektivste und somit beste Bremstechnik.
Alle Bremstechniken haben ihre Tücken und sind eigentlich
nur zum Anbremsen oder zur Tempominderung geeignet, deshalb
muß die Geschwindigkeit immer der Umgebung und dem eigenen
Können angepaßt sein!
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